Auf den Hochanger bei Seewiesen

Gipfel Hochanger

21. September 2019

Hochanger gibt es ja viele. Auf dem bei Bruck an der Mur waren wir schon viele Male. Doch diesmal wollen wir Aussicht auf hohe Berge. Es soll der Hochanger bei Seewiesen zwischen Hochschwab und Veitsch sein. Also machen wir uns auf den Weg in die Hochsteiermark.

Wir starten am Seebergsattel, 1246 m und marschieren ca. einen Kilometer leicht bergab zur Seebergalm, 1147 m. Die Beschilderung weist zur Göriacher Alm. Wir hätten auch den Parkplatz  direkt auf der Seebergalm nehmen können. (Das kommt, wenn man die Beschreibung der Wanderung nicht so ganz genau liest.)

Von der Seebergalm gehen auf einem breiten Forstweg, vorbei am Schilift in das Lappental. Wir passieren einen kleinen Teich, der im Sommer von Kühen genutzt wird. Langsam schließt sich das Tal und die Forststraße steigt steiler bergan. An einer Rechtskurve zweigt ein Pfad links in den Wald ab. So geht es bis kurz vor die Göriacher Alm. Die letzten hundert Meter zur Alm marschieren wir dann wieder auf einer breiten Forststraße bis wir zum idyllischen Hüttendorf der Göriacher Alm, 1429 m gelangen. Wir benötigen dafür 1:15 Stunden.

Rechts geht nun teils weglos zuerst über die Alm, dann über den Berghang zum Hochanger hinauf. Markierungen zeigen uns, wo der Weg verlaufen soll. Teilweise ist er nicht sichtbar, was jedoch nichts ausmacht, denn das Ziel liegt klar sichtbar vor uns. Schon beim Aufstieg sind wir beeindruckt, über dem Rundblick auf Hochschwab, Aflenzer Staritzen und Veitsch. Ein Traum für so kleine Höhenmeter.

Schon bald sind wir oben beim Gipfelkreuz des Hochanger, 1683 m. Weiter südlich erinnert uns eine Gedenkstelle daran, dass dieser scheinbar so harmlose Berg bereits viele Todesopfer gefordert hat.

Der Rückweg erfolgt wir der Hinweg. Zuletzt kehren wie im „Dorfplatz“ auf der Seebergalm ein und essen exzellenten Kürbis-Streuselkuchen.

Facts:
Ausgangspunkt: Seebergsattel, 1246 m
Talort: Seewiesen
Gehzeit: 3,5 Stunden
Länge: 11,5 km
Höhenmeter: 730 m
Schwierigkeit: 2 / 5
Kondition: 3 / 5
Genuss: 4 / 5

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