Packliste für eine Tagestour

Packliste

Da ich ca. 30 Mal pro Jahr den Wanderrucksack packe, möchte ich meine Erfahrungen in diesem Blog weitergeben.

In meinem Freundeskreis bin ich dafür bekannt, sehr minimalistisch zu packen und trotzdem immer alles mitzuhaben, was ich brauche. Ich selbst habe oft das Gefühl, dass immer noch etwas weniger gut wäre.

Basis für eine minimalistische Packweise ist zum einen die gute Vorbereitung der Tour – wohin, wie lange, wie anstrengend und wie wird das Wetter – und zum anderen eine genaue Kenntnis des eigenen Körpers – ist mir schnell kalt, benötige ich viel zu essen und zu trinken.

Ich möchte hier auch ein paar Tipps zu Produkten geben, die ich sehr schätze. Diese Tipps sind nicht gesponsert und ich verlinke sie deshalb auch nicht mit einem großen Online-Anbieter. (Übrigens: Es gibt mittlerweile auch gute Alternativen im Online-Handel falls die Zeit für den Besuch im Geschäft nicht ausreicht.)

Basics:

  • Wanderschuhe: Meine Lieblinge kommen je nach Gelände von Altra (Lone Peak) oder La Sportiva (Boulder X Mid).
  • Wanderhose: Für kühlere Temperaturen mag ich die Wanderleggings von Fjäll Räven, im Hochsommer schätze ich Wanderröcke.
  • Kurzarm-Funktonsshirt
  • Langarm-Oberteil: je nach Jahreszeit ein einfaches, atmungsaktives T-Shirt oder ein Hoodie aus Merinowolle
  • Primaloft-Jacke: In der kalten Jahreszeit ist eine warme und leichte Jacke mit geringem Packmaß angenehm.
  • Regenjacke: muss immer sein, und wenn sie nur als Schutz gegen Wind dient
  • bequeme Unterwäsche
  • Wandersocken

Weitere Ausrüstung:

  • gut sitzender Wanderrucksack mit max. 25 Litern und eine Regenhülle: Es gibt bereits gut sitzende Frauenmodelle von Deuter oder Vaude.
  • Wanderkarte
  • Sonnenbrille und Sonnencreme
  • Getränk: ich bevorzuge Wasser – entweder in meiner 20 Jahre alten Sigg-Trinkflasche oder in einer Trinkblase. Die Trinkblase hat den Vorteil, dass die schwere Flüssigkeit nahe am Körper getragen werden kann und der Rucksack beim Trinken nicht abgenommen werden muss.
  • Essen in einer Jausenbox: je nach Versorgung auf der Tour, zumindest ein paar Müsliriegel für den Notfall
  • Erste Hilfe Material: je nachdem, wie lange und in welchem Gebiet man unterwegs ist; zumindest Pflaster, Tape und Hygienetücher. Das Tape kann man auch benutzen, wenn sich bei einem älteren Wanderschuh die Sohle ablöst.
  • Taschentücher
  • Bargeld, Ausweis und Versicherungskarte
  • Klappmesser: vielleicht möchte man das eine oder andere Schwammerl mitnehmen?
  • Stirnlampe
  • Haube, Buff und Handschuhe: je nach Wetter- und Höhenlage
  • Wanderstöcke: je nachdem, wie viele Höhenmeter gemacht werden; bei weniger als 400 Höhenmetern für mich nicht notwendig
  • Bei Schnee oder Regen: Grödel oder Gamaschen

Technik:

  • GPS-Gerät mit ausreichend Ersatzbatterien
  • Smartphone (aufgeladen)
  • Kamera (wenn nicht am Handy)

Nice to have:

  • faltbares Sitzkissen: je nach Wetterlage hält es den Hintern warm und trocken
  • Kugelschreiber
  • GPS-Uhr

Anmerkung: Ich verzichte meistens auf eine regendichte Wanderhose. Wenn das Wetter extrem schlecht ist, verzichte ich auf die Tour und bei einem Wetterumschwung ist man bei anstrengenden Wanderungen mit einer Regenhose ohnehin innen gleich naß. Ich habe gute Erfahrungen mit dem „englischen“ System gemacht: Bei gemäßigten Temperaturen geht man in kurzer Hose und Gamaschen, um zu verhindern, dass das Wasser in die Schuhe rinnt. Wichtig dabei ist, dass der Oberkörper gut geschützt ist und trocken bleibt und dass man Handtuch und trockene Wechselkleidung im Rucksack hat.

 

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