Zweimal Weinebene im Herbst

Regenbogen beim Weberkogel

10. Oktober 2020

Die Weinebene ist eher für Schisport bekannt, aber auf der Weinebene kann man auch gut wandern. Nur Vorsicht: wenn hier das Wetter umschlägt, dann ordentlich. Wind gibt es hier immer genug, dafür zeugt auch der Windpark mit 13 Windrädern. Wenn der Wetterbericht ein wenig Regen vorhersagt, dann regnet es hier stark! Dafür ist das Panorama herrlich und die Steigungen nur mäßig.

Wanderung 1 (3. Oktober 2020):

Irgendwann am Nachmittag – so sagt der Wetterbericht – soll es ein wenig regnen. Der Wind: mittelstark. Uns steht der Sinn nach einer kleinen, aber feinen Wanderung. Denn am nächsten Tag wollen wir höher hinaus.

Vom Parkplatz Weinebene gehen wir an der Pauluskapelle vorbei nach Norden den Hang zur Handalm hinauf. Der Aufstieg dauert nur etwa 20 Minuten, dann stehen wir vor einem der markanten Felsöfen aus Gneis. Wir umrunden ihn, steigen hinauf. Ah, ein resches Lüfterl und ein schöner Ausblick auf die Hauben am Großen Speikkogel!

Ab nun wird es gemütlicher, aber windig. Wir gehen am Rücken der Handalm (1853 m) entlang – immer etwas unterhalb der Windräder. Ein wenig fällt es wieder. Wie gehen an weiteren Öfen vorbei bis wir zum Weberkogel (1805 m) kommen. Hier gibt es sogar ein Gipfelkreuz.

Nun beginnt es zu nieseln. Stunden früher als vorhergesagt, aber nicht viel. Wie beschließen umzukehren, sehen wir doch eine Wetterfront auf uns zukommen. Wir freuen uns zu früh, als ein Regenbogen erscheint. Danach fängt es wirklich zu regnen an und wir sind in Minuten völlig durchnässt.

 

Wanderung 2 (10. Oktober 2020):

Eine Woche später starten wir einen neuen Versuch. Regnen soll es heute nicht, der Schnee ist erst für den darauffolgenden Tag angekündigt.

Wir gehen diesmal vom Parkplatz auf der Weinebene nach Südsüdwesten, vorbei an der Gösler Hütte, den ersten Schihang hinauf. Oben, wo drei Schlepplifte ihr Ende finden, steht der Weinofen (1726 m). Hier vertreten sich noch einige andere die Beine, bevor es in die warme Gaststube geht.

Hinter dem Weinofen erstreckt sich eine breite Wiese, hier halten wir uns rechts und queren diese. Der Forstweg geht links weiter, etwas später treffen wir wieder auf ihn. Wir steigen aber nun zum nächsten Schiberg, der Brandhöhe (1886 m), auf. Wir gehen an den Schiliften vorbei und zwischen den imposanten Öfen durch und auch darüber.

Danach wird es sehr einsam. Wir marschieren den Rücken entlang bis zum Moschkogel (1916 m), dessen Gipfelkreuz wir auch schon von weitem sehen. Wir folgen dem Weg noch wenige Minuten weiter und steigen dann links entlang eines Weidezauns ab. Wir treffen wieder auf den Forstweg und nun auch auf viele andere WandererInnen – die Grillitschhütte liegt von hier nur mehr 10 Minuten entfernt.

In einem leichten Auf und Ab gehen wir dann gemeinsam mit vielen anderen zurück zur Weinebene. Das Wetter hat diesmal durchgehalten und uns sogar mit Wintersonne und nur wenig Wind belohnt.

Facts:
Ausgangspunkt: Parkplatz Weinebene (1668 m)
Talort: Deutschlandsberg

Wanderung 1:
Gehzeit: 1,5 Stunden
Länge: 5,2 km
Höhenmeter: 260 m
Schwierigkeit: 2 / 5
Kondition: 2 / 5
Genuss: 3 / 5

Wanderung 2:
Gehzeit: 2,5 Stunden
Länge: 8 km
Höhenmeter: 320 m
Schwierigkeit: 2 / 5
Kondition: 2 / 5
Genuss: 2 / 5

2 Kommentare zu „Zweimal Weinebene im Herbst

  1. Danke! Leider habe ich die Wintersonne über dem Großen Speikkogel nicht fotografiert. Und später waren sie dann in den Wolken verschwunden!

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